100 Jahre Auto – Jubiläum

Bildquelle: Ford

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Das Auto war eine lange Zeit das beliebteste Fortbewegungsmittel der Menschen und konnte seit seiner Erfindung um die Zeit um 1900 in millionenfacher Zahl verkauft werden. 100 Jahre Auto und noch einige Jahre mehr, wenn es nach den Automobilherstellern ginge. Die Entwicklung in den letzten 100 Jahren ist rasant voran geschritten. Was 1914 relativ spartanisch angefangen hat, ist heute High-tech.

 

Die Anfänge des Automobils

Als Erfinder des Automobils gilt der deutsche Konstrukteur Carl Benz, der im Jahre 1886 ein wichtiges Patent zum Bau eines Autos anmeldete. Die wichtigsten Antriebe von einem Auto waren lange Zeit die Verbrennungsmotoren. Die Otto- und Dieselmotoren, benannt nach ihren deutschen Erfindern, waren eine lange Zeit die vorherrschenden Aggregate, sind aber auch immer noch die entschiedenen Motortypen. Mit der Erfindung der Massenproduktion durch den Amerikaner Henry Ford konnten die Fahrzeuge auch für die breite Masse produziert werden und gelten seither als Allgemeingut und sind ein wichtiger Teil der Wohlstandsgesellschaft. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Automobil zu einem Statussymbol. Ob als Cabrio, Mittelklasse oder Limousine, die Ausführungen der Fahrzeuge sind äußerst vielfältig.

 

Die Zukunft des Autos

Mehr als 100 Jahre Auto sind eine lange Zeit, in der es viele revolutionäre Entwicklungen rund um das Automobil gab. Ob Airbags, Anti-Bremssysteme oder automatische Einparkhilfe sowie ein mit dem Internet vernetztes Fahrzeugboard, die Autohersteller stellen Jahr für Jahr immer weitere Innovationen her, die die Kunden zu neuen Autokäufen animieren und somit den Konsum hochhalten. In der aktuellen Zeit befindet sich das Automobil in einer Übergangsphase, bei der ein Verbrennungsmotor genauso wichtig erscheint, wie die innovativen Elektroantriebe, die mit einer Batterie versehen werden und somit kein umweltschädliches CO2 ausstoßen. Auch die Karosserie eines Autos hat sich seit der Erfindung des Automobils seitens Carl Benz stark verändert. Die Sicherheit und Leichtigkeit eines Fahrzeuges steht dabei im Mittelpunkt und wird stetig verbessert. Anfangs waren klassische Stahlkonstruktionen die vorherrschende Bauweise, die mittlerweile von Leichtmetallen wie zum Beispiel Aluminium oder Faserverbundstoffen wie Kohlenfasern abgelöst werden.

Opel Kadett

Opel Kadett

Opel Kadett / Bild: GM/OPEL

Relativ einfach hat man sich früher auf den Messen die Autos angesehen und hatte es 4 Räder, einen Motor und konnte man diese Räder auch noch drehen, dann war man schon zufrieden und hat geordert. In den frühen 60ern besonders gern den Opel Kadett, ein Renner und noch ohne jegliche Vorbelastung des Images von Opel. 1862 beginnt Adam Opel mit der Nähmaschinenherstellung und 100 Jahre später 1962 wird der Kadett ein Riesenerfolg auf unseren Straßen. Der Opel Kadett war die Antwort auf den VW Käfer und auch der Kadett lief und lief und lief… eben wie eine Nähmaschine von Adam Opel.

 

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Quelle: RatgeberTV.com / youtube

 

Um jetzt endlich auch in der vom VW Käfer dominierten Klasse ein eigenes Auto anbieten zu können, wurde Ende der 1950er-Jahre ein völlig neuer Kadett entwickelt und wie erwähnt ab Mitte 1962 im neuen Werk Bochum produziert. Das neue Fahrzeug mit dem Namen des Vorkriegs-Modells kam als Limousine, Coupé und (ab 1963) auch als Caravan auf den Markt. Für den Opel Kadett wurde in einer großen Kampagne erfolgreich geworben („Opel Kadett kurz gesagt O.K.“), wodurch sich der Wagen von Anfang an sehr gut verkaufte, er wurde sozusagen ein Strassenfeger. Übrigens einer der berühmtesten Kadett Fahrer war seinerzeit der Rallye-Fahrer Walter Röhrl der mit dem Opel sogar einige Erfolge einstrich.